Auf dem Weg zur neuen Normalität

Die-Covid 19-Pandemie hat die Menschheit nach wie vor fest im Griff. Seit Anfang des Jahres ist auch in Deutschland das öffentliche Leben geprägt vom Umgang mit der Infektionskrankheit. Ausgangsverbote, Kontaktsperren und Hygieneregeln werden gegen die Verbreitung des Coronavirus eingesetzt. Mit einem landesweiten Lockdown hat die Bundesregierung auf die Pandemie reagiert: Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen sowie Privatbetriebe, wie Restaurants oder Kinos, mussten für 4 Wochen schließen. Begegnungen im öffentlichen Raum waren maximal zwei Personen gestattet. Die Menschen sollten zu Hause bleiben und nur im Notfall die eigene Wohnung verlassen.  

Diese Maßnahmen haben Spuren hinterlassen. Sie hatten zur Folge, dass Wirtschaftsunternehmen, Parteien, Vereine und Interessensgruppen ihren Auftrag nicht mehr erfüllen oder nur im Notbetrieb arbeiten konnten. Auch unsere Regionalgruppe konnte das gewohnte Programm nicht weiter anbieten, weil Gruppenveranstaltungen tabu waren und damit Sinn und Zweck einer Selbsthilfegruppe verloren gegangen waren. Unsere Kontakte reduzierten sich auf Telefonate und Skype-Verbindungen. [nbsp

Die harten Maßnahmen haben sich offensichtlich ausbezahlt: Im Gegensatz zu anderen Ländern sind wir bei der ersten Welle der Pandemie glimpflich davongekommen. Die Infektionsrate hat sich auf einem beruhigenden Faktor eingependelt und die strengen Verbote sind von Lockerungen abgelöst worden.]

Ausgangssperren und Kontaktverbote sind aufgehoben und Begegnungen wieder möglich.   Wir sind auf dem Weg zur (neuen) Normalität. Auch unsere Regionalgruppe! Der Helferkreis ist dabei, unser künftiges Programm zusammenzustellen. Aber das geht nicht von heute auf morgen, die Programmangebote müssen nach und nach entwickelt und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden.  Dabei ist Vorsicht geboten, denn Sorglosigkeit im Umgang mit Kontakten geht mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher und ist für unsere Gruppe nur schwer zu verantworten - insbesondere mit Blick auf die Altersstruktur und den Gesundheitszustand unserer Mitglieder. Solange kein wirksames Gegenmittel auf dem Markt ist, sollten wir uns nicht über die Vorgaben und Empfehlungen der Virologen hinwegsetzen. Wir sollten Gruppenangebote möglichst an die frische Luft verlegen und ansonsten nach der Aha-Formel leben: „Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen.“